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Saisonkräfte in der Landwirtschaft: Erntehelfer

Erntehelfer sind klassische Saisonarbeiter: Die Arbeit auf dem Feld, je nach Betrieb auch auf der Plantage / im Obsthain / im Gewächshaus, gilt als körperlich anstrengend und durchaus anspruchsvoll. Nicht umsonst sind erfahrene Erntehelfer besonders gern gesehen - denn erst wenn alle Handgriffe routinemäßig sitzen, geht die Arbeit so schnell, wie der Arbeitgeber dies in der Regel erwartet. So kann beispielsweise die Spargel- oder auch Erdbeerernte gerade in den Sommermonaten sehr schweißtreibend sein. Je nach genauer Tätigkeit und auch Arbeitgeber wird der Job meist im Knien oder in gebückter Haltung absolviert. Wer in der Sortierung am Fließband arbeitet, der kann hier stehen oder sitzen.

Wer die körperliche Arbeit nicht scheut und gern an der frischen Luft tätig ist, für den kann der Job als Erntehelfer ideal sein. Auch Studentinnen und Studenten beispielsweise zieht es auf die Höfe, Obst- und Gemüsebetriebe, um sich während der Semesterferien Geld hinzuzuverdienen. Wie hoch der Verdienst ist, das hing bisher stark vom jeweiligen Betrieb und dessen Standort ab. So konnte es vorkommen, dass man auch einmal nur vier bis fünf Euro pro Stunde verdiente - was sich in der Akkordarbeit in Vollzeit dann trotzdem durchaus auszahlen kann.

Mit Einführung des gesetzlichen Mindestlohns gelten zumindest in Deutschland andere Regeln: Bis zum Jahr 2017 wird der Stundenlohn auch für Erntehelfer nach und nach angepasst, bis er schließlich mindestens 8,50 Euro beträgt. In anderen Ländern gelten andere Regelungen, so dass man bei Erntejobs beispielsweise in Österreich oder in der Schweiz genau nachlesen sollte. Auch Skandinavien beschäftigt saisonal etliche Erntehelfer. Besonders praktisch: Einige Betriebe bieten Erntehelfern kostenlose oder zumindest vergünstigte Kost und Logis - ideal, um einen Auslandsaufenthalt mit Jobben zu verbinden.